Wie finden wir eigentlich den richtigen Weg zum Nordkap?

Bisher haben wir euch mit stimmungsvollen Bildern und Schwärmereien zur Landschaft versorgt. Die Frage, wie wir uns in diesem schönen, aber unbekannten Terrain orientieren wurde noch nicht beantwortet. Denn die Radbegleitung hat primär zwei Aufgaben; 1) Unterstützung des Läufers (mit Kleidung, Nahrung und moralisch…) und 2) den richtigen Weg zum nächsten Treffpunkt finden. Das zweite Handlungsfeld der Radbegleitung realisieren wir durch einige technische Hilfsmittel.

Zum einen setzen wir das Fahrrad-Navigationsgerät TEASI ONE 3 der Firma TEASI (by a-rival) ein. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal rechtherzlich für dieses zuverlässige Gerät bedanken. Neben der klassischen Navigationsfunktion zeigt das Gerät auch das Höhenprofil der kommenden Strecke an –  auch wenn das vielleicht nicht unbedingt immer zur Motivation beiträgt, wenn man weiß, dass dieser Berg sich noch ein paar Kilometer hinzieht. Zum anderen planen wir die Etappen von jeweils etwa 20km Länge mit Hilfe von offline verfügbaren openstreetmap-Karten mit dem Programm Garmin BaseCamp. Dabei erstellt Markus jeweils einzelne .gpx-Tracks, denen das Teasi folgt. Als sehr hilfreich zur händischen Navigation und Übersicht hat sich das Handyprogramm osmand erwiesen. Es basiert ebenfalls auf openstreetmap-Daten und in Regionen, wo die Community stark ist, bietet es eine eindrucksvolle Detailtiefe. Die Koordinaten der Treffpunkte müssen leider manuell in reiner Fleißarbeit in die Navigationsgeräte der Fahrzegue übertragen werden.

Die Etappenlänge beträgt in etwa einer Laufzeit von zwei Stunden, die sich das Läuferpaar frei einteilen kann. Ob in zwei symmetrischen Teilen oder schonenden Vierteln oder entsprechend der läuferischen Verfassung – der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesezt. Nur nach etwa zwei Stunden  – da kann man sich zumindest Tagsüber bei gutem Wetter sicher sein – blicken die vorgefahrenen Läufer der folgenden Etappe immer wieder erwartungsvoll die Straße hinab und wollen das Gespann „herbei sehen“, wie es Rolf formuliert.

Und wenn dem Navigationsgerät einmal der Strom ausgeht, nutzen wir die Powerbank SMAR.T power (by a-rival) und die leistungsstarken Powerbanks von Anker.