Bericht aus Marienheim (Schweden)

„ES LÄUFT“, das ist das passende Fazit für die ersten beiden ereignisreichen Tagen. Das wichtigste vorab, wir sind weiterhin auf dem Weg zum Nordkap und befinden uns gerade nach ca. 500 km in Röstånga (Schweden). Nachdem wir die deutsch-dänische Grenze in der Nacht von Freitag auf Samstag passiert haben, sind wir den ganzen Samstag durch Dänemark gelaufen. In Dänemark haben wir uns über die gut ausgebauten Straßen gefreut und mussten uns über so manchen Regentropfen ärgern. Wettertechnisch ist es also durchaus noch steigerungsfähig. Am Sonntag morgen haben wir die 16 km lange Öresund-Brücke zwischen Dänemark und Schweden passiert. Leider durften wir hier nicht laufen, was bei dem Wind auch nicht weiter tragisch war.

Die Stimmung im Team ist weiterhin gut. Die Frage „wie verlief der Spendenlauf bisher“, können wir am besten mit den Wörtern: „anstrengend“, „nass“, „wellig“, „geradeaus“, „nach Zeitplan“, „internetlos“, „noch nicht so weit wie Amsterdam“ (Im Hintergrund lief gerade „Traum von Amsterdam“),  „nach Zeitplan“ beschreiben.

Die jugendlichen Läufer/innen des TSV Wolfshagen haben uns hervorragend bis zur Grenze von Dänemark unterstützt. Ein besonderes Highlight war für die Jugendlichen die Laufeinheiten in der Nacht. Dank der Stirnlampen von Intersport können wir problemlos auch in der Nacht laufen. Wenn wir nicht zu langsam laufen, sollten wir noch pünktlich zum Deutschlandspiel auf dem Campingplatz eintreffen. Diese Nacht ist für uns Laufpause angesagt, aber der eine oder andere wird sicherlich im Schlaf noch weiterlaufen. Außerdem könnten wir mal eine Dusche gut gebrauchen 😉