Bericht zur 700-Jahr-Feier in Wolfshagen

Ausnahmsweise ändern wir für den Bericht zum Wochenende einmal die Form der Berichterstattung und lassen unseren Rückwärtsläufer Markus zu Wort kommen. Hier sein ganz persönlicher Bericht zur 700 Jahr Feier in Wolfshagen.

„Gerne folgte ich der Einladung von Rolf an der 700 Jahr Feier in Woflshagen teilzunehmen. Das erste Highlight wartete für mich direkt nach der Ankunft. 50 begeisterte Kinder warteten in der Sporthalle auf mich, um mit mir eine außergewöhnliche Sportstunde zum Rückwärtslaufen zu erleben. Zunächst sprach Rolf davon, dass nur die 3. und 4. Klasse kommt, aber als die Kinder der 2. Klasse hörten, dass ein Weltmeister zu Besuch kommt, wollten sie auch dabei sein. 50 aufgeregte Kinder in einer Sporthalle halbwegs in den Griff zu kriegen, war für mich eine große Herausforderung, der ich mich aber gerne stellte. Die Kinder hatten sichtlich Spaß an der außergewöhnlichen Fortbewegungsart. Wer weiß, vielleicht kommt ja die nächste Generation Rückwärtslauf-Weltmeister aus dem Harz. Zum Abschluss durfte ich noch einigen Kindern meine ersten Autogramme geben, was mich natürlich sehr gefreut hat 😉 Nach der anstrengenden Sportstunde konnte ich auf einer 100 km Rennradtour im Harz etwas mehr Ruhe genießen und die schönen Berge im Harz erkunden.

Am Samstag folgte schließlich die 2. Rennradtour, nachdem ich mich bei einem guten und reichhaltigen Frühstück im Sonnenhotel Wolfshagen gestärkt habe. Das Sonnenhotel hatte mich freundlicherweise für die beiden Nächte kostenlos aufgenommen. Auf diesem Wege möchte ich mich dafür noch einmal rechtherzlich bei der Familie Dörschel bedanken!

Am Samstag stellten wir schließlich unseren Spendenlauf auf dem „Markt durch die Epochen“ auf dem Festgelände vor. Rolf hatte dafür ein Laufband besorgt, auf dem die Kinder 70 m Rückwärtslaufen ausprobieren konnten. Dafür bekamen sie eine Urkunde mit Foto. Da mich die meisten Kinder aus der Grundschule schon kannten, freuten wir uns über regen Zulauf und den einen anderen Euro in unserer Spendendose. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen und lief selber einige Kilometer auf dem Laufband. Das war allerdings alles andere als einfach, weil das Band ziemlich schmal war und ich höllisch aufpassen musste, dass ich mich nicht hinlegte. Das schöne Gefühl einfach laufen zu können, das ich sonst beim Rückwärtslaufen so genoss, kam auf dem Laufband leider nicht auf.

Am Samstagabend zeigten wir auf der Jubiläums Party, dass wir nicht nur laufen, sondern auch feiern können und erlebten einen schönen Abend mit Live-Band in der Wolfshagener Festhalle. Dabei spendete der Wirt 7 % des Erlöses für unseren Spendenlauf.

Am Sonntag ging es schließlich auf dem Markt der Epochen weiter. Leider spielte das Wetter nicht mehr ganz mit, aber dennoch probierten wieder einige Wagemutige das Rückwärtslaufen auf dem Laufband aus. Am Ende des Tages zählten wir schließlich noch das Geld aus den Spendendosen, die die Harzwasserwerke bei ihrem Stand aufgestellt hatten. Gegen eine kleine Spende konnte man dort am Glücksrad drehen. Dabei kamen 235 € zusammen. Damit steigt der Spendentopf weiter kontinuierlich an.

Am Sonntagnachmittag machte ich mich schließlich mit schönen Erinnerungen wieder zurück auf den Heimweg Richtung Münster. Danke Wolfshagen.“